Kapitel 20
und zieht sich ungeholfen an? Und dieses Haar von ihr! Oft war sie still
eine junge Frau oder eine junge Witwe. Sie bereitete sich nicht für den Tod vor; sie
hatte sich in die Siebziger für den Tod vorbereitet. Sie erwartete weiterzuleben,
in ruhiger Zufriedenstellung mit unklaren Jahrzehnten. Sie genoß Leben
angenehm, denn seine tägliche Sicherheit war uneinnehmbar. Sie hatte vergessen
Kummer.
Als sie aufwärts Rachel anschaute und wohlwollend zu ihr nickte, sah sie
ein Mädchen des Liniencharakters, völlig vertrauenswürdig, sehr ergeben, genau,
fleißig, sehr fähig, intelligent, heiter, in der Tat, ein herrliches
Mädchen, ein Mädchen, das ungefähr enthusiastisch war! Aber so ein bloßes Mädchen! Ein Mädchen
mit so sehr zu lernen! So kläglich jung und unerfahren
und sicher und sicher von sich! Die Lockerheit ihrer Glieder, das
bewußtlose abrupte Freiheit von ihren Gesten, dem waviness von ihrem rostroten,
Haare, der candour ihres flüchtigen Blickes, die Wärme ihrer Entrüstung gegen