Beethovens Briefe 1790-1826, Volumen 1,

Ludwig van Beethoven

Kapitel 22


LUDWIG VAN BEETHOVEN.

[Fußnote 1:  Die Weihung brachte zu dieser Arbeit an, "drei Sonaten für das
Klavier gewidmet zu meinem gefeierten Meister, Maximilian Friedrich, Erzbischof,
und Wähler von Köln, von Ludwig van Beethoven in seinem elften Jahr", ist
vom Jungen selbst wahrscheinlich geschrieben, aber wird als ein Amüsieren hier gegeben
Kontrast zu seinen nachfolgenden Ideen in Hinsicht auf der Huldigung wegen des Ranges.]


2.

ZU DR. SCHADE,--SCHADE,--AUGSBURG.

Bonn, 1787. Herbst.

MEIN HOCHGESCHÄTZTER FREUND,--

Ich kann mir das, an das Sie mich denken müssen, leicht vorstellen, und ich kann nicht bestreiten, daß Sie
haben Sie zu guten Grund zu einer ungünstigen Meinung. Ich werde nicht, aber,
versuchen Sie, mich zu rechtfertigen, bis ich Ihnen die Gründe erklärt habe, warum mein
Entschuldigungen sollten angenommen werden. Ich muß Ihnen sagen, daß von der Zeit, die ich verließ,
Augsburg[1] meine Fröhlichkeit, sowie meine Gesundheit, fing an zu verfallen,;  das
näher kam ich zu meiner einheimischen Stadt, das Häufigere war die Briefe davon mein
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