Kapitel 67
und Wissen des Charakters, "Frau Aja", als sie sie tauften, war dabei
einmal ernst und herzlich, geehrt und einfach. Sie hatte die meisten davon gelesen das
am besten Deutsch und italienische Autoren, hatte aufwärts beträchtlich planlos ausgewählt
Informationen, und hatte dieses bemuttern Sie Witz" der so oft in Frauen und Dichtern
scheint, Kultur überflüssig zu machen, ihre schnellen Vorahnungen, die erwarten,
die unpünktlichen Schlüsse der Erfahrung. Ihre Briefe sind von Geist voll: nicht
immer streng grammatisch; nicht tadellos in Rechtschreibung; aber
kräftig und lebhaft. Nach einem verlängerten Interview mit ihr, ein
enthusiast rief, "jetzt verstehe ich, wie Goethe geworden ist, das
bemannen Sie, er ist!" Wieland, Merck, Buerger, Madame de Stael, Karl August, und
andere große Leute suchten ihre Bekanntschaft. Die Herzogin Amalia
korrespondiert mit ihr wie mit einem vertrauten Freund; und ihre Briefe waren
begrüßt eifrig beim Weimar Gericht. Sie wurde bei siebzehn dazu verheiratet ein